Donnerstag, 25. Juli 2019

Die Haard - Sonnenaufgang am Farnberg




14,7 km / 205 Hm.

Do, 25.07.2019

Track



Den anfänglichen Dunst hatte die um 5:43 Uhr aufgehende Sonne über dem Farnberg schnell weg gebrannt. Denn es sollte der Tag werden, an dem sie für historische 41 Grad in NRW sorgte. Und nicht nur das. Halb Europa verwandelte sie in einen Backofen. So nutzten Kevin und ich zwischen 5 und 10 Uhr die noch angenehmen Stunden für eine gemütliche Runde durch die Haard.

Aber nicht nur den Farnberg, auch Rennberg und Brinksknapp statteten wir auf unserer Route einen Besuch ab. Gegen 9 Uhr wurde die aufkommende Hitze dann spürbar, aber da hatten wir es schon nicht mehr weit bis Mutter Wehner zurück, wo der Wagen stand. So war am Ende die eiskalte naturtrübe Apfelschorle auch redlich verdient :-)








































Freitag, 12. Juli 2019

Der Luerwald zwischen Menden und Neheim




20,8 km / 408 Hm.

Fr, 12.07.2019

Track



Nach langer Pause sind Kevin und ich mal wieder gemeinsam losgezogen. Und mit dem Luerwald bei Neheim stand für uns beide eine Premiere auf dem Programm. Die grauenvolle Wetterprognose für diesen Tag ignorierend, machten wir uns gegen 7:30 Uhr von einem kleinen Wanderparkplatz an der Bieberstraße südöstlich von Menden auf den Weg.

Ein idealer Ausgangspunkt für unsere 20-km-Runde, auf der sich Schotterwege immer wieder mit kleinen verschlungenen Pfaden abwechselten. In den ersten Stunden strahlte sogar noch die Sonne. Am "Potsdamer Platz", wo sich Höhenweg und Neheimer Weg kreuzen, gönnten wir uns nach knapp 5 Kilometern eine erste kleine Rast, die nächste dann etwa 4 Kilometer weiter an einer Schutzhütte am derzeit ausgetrockneten Hasbach.

Später wanderten wir eine Weile an der Einfriedung des Wildwaldes Voßwinkel entlang. Das zwischenzeitliche Grunzen von Wildschweinen kam dann aber eindeutig aus dem Dickicht auf unserer Zaunseite. Also lautete die Devise: schön auf dem Weg bleiben :-)

Dann gibt es da noch die "Dicke Berta", die man sich auf einer Wanderung im Luerwald keinesfalls entgehen lassen darf. Laut einem 2011 in der "Westfalenpost" erschienenen Artikel handelt es sich bei ihr mit stolzen 675 Jahren und einem Stamm-Umfang von 5,70 Meter um die älteste Eiche im Märkischen Kreis. Ein beeindruckendes Naturdenkmal!

Der weitere Weg führte dann wieder talwärts in Richtung Lürbke und schließlich über einen weitgehend asphaltierten Wirtschaftsweg südlich der Bieberkampstraße entlang wieder zum Parkplatz. Und von dezentem Donnergrollen in weiter Ferne und geschätzten 10 Regentropfen, die zwischenzeitlich mal fielen, von Gewitter keine Spur :-)



























Ausgetrocknetes Flussbett des Hasbaches.




  



 
Kevin, ich und die "Dicke Berta" (das ist die in der Mitte) :-)

Die Dicke Berta in ihrer ganzen Pracht.








Udos Regentanz