Samstag, 29. Juni 2019

Frührunde durch die Haard und "Großes Kino" auf dem Rennberg




12,7 km / 152 Hm.

Sa, 29.06.2019

Track



Wenn mitten in der Nacht der Wecker klingelt, mag das nicht jedermanns Sache sein. Aber nur so konnte ich vom Wanderparkplatz bei Mutter Wehner aus rechtzeitig denn Rennberg erreichen. Denn hier, auf der 6. Ebene des Feuerwachturms, war ich heute um Punkt 5:13 Uhr mit der aufgehenden Sonne verabredet. Ja, und pünktlich auf die Minute, trat sie dann auch hinter dem Horizont hervor und lieferte dabei wieder einmal ein beeindruckendes Schauspiel ab, an dem ich mich - wie immer - kaum satt sehen konnte.

Nach einer kleinen Stärkung in Form einer dreifach belegten Käsestulle machte ich mich gemütlich an den Rückweg. Während ich auf dem Hinweg noch wegen der Dunkelheit dem breiten und schnurgeraden Flaesheimer Meilerweg gefolgt war, unternahm ich jetzt einige kleine Schlenker, um möglichst auf schmalem Pfaden laufen zu können. Zwei Stunden lang genoss ich so noch die angenehm kühle Waldluft und begegnete sogar noch zwei Füchsen und einem Rehkitz.

Da die Meteorologen für heute 34 Grad angekündigt hatten und ich keine Hitze mag, war meine Rückkehr zum Parkplatz noch vor 8 Uhr gut berechnet . Und auch die Haard hatte ich mit meinen heutigen 12 Kilometern mal wieder ganz für mich allein. 





Gespenstische Stimmung in der Nacht bei St. Johannes. 
Neu gerodete Flächen...




Auf dem Rennberg-Turm. Nun heißt es abwarten.

Alles ist vorbereitet. 



Pünktlich um 5:13 Uhr.

Einfach nur genießen.


Die große Wegekreuzung am Rennberg.


Ein fast verschwundener Weg.
















Wird die Haard jetzt barrierefrei? 🤣


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Kurzes Verweilen an meiner Lieblingsbuche




Sonntag, 23. Juni 2019

Auf der Storchenroute im Hervester Bruch und am Wienbach




13,6 km / 79 Hm.

So, 23.06.2019

Track



Während ich vorgestern erst das Hervester Bruch an der Lippe durchquerte, ahnte ich noch nicht, dass es sich dabei nur um einen südlichen Teil davon handelte. Denn nördlich von Hervest schließt sich ein weiteres Naturschutzgebiet, das des Wienbachsystems, an. Auch das Hervester Bruch findet hier überraschender Weise seine Fortsetzung. Und da mir halbe Sachen nicht so liegen, zog ich heute noch mal los, um das Gesamtbild abzurunden.

Man muss übrigens nicht zwingend schon in Hervest losmarschieren, um die schönsten Abschnitte dieser Tour genießen zu können. Denn bei Kilometer 3,8 meines Tracks gibt es für die, die abkürzen möchten, noch einen weiteren kleinen Wanderparkplatz. Es lohnt sich aber, Fernglas und Teleobjektiv mitzunehmen, denn die Chance, viele Wasservögel und auch Störche beobachten zu können, ist gar nicht mal schlecht.

In meinem Fall war es heute eine entspannte 13-km-Runde um das nördliche Hervester Bruch und das Wienbachsystem herum. Und tatsächlich hatte ich Gelegenheit, eine Storchenfamilie in ihrem Nest zu beobachten. Da ich aber nur mit einem Smartphone fotografierte, hielten sich die Zoom-Möglichkeiten leider in Grenzen.

Während des Rückwegs folgte ich zeitweise alten Eisenbahngleisen und gelangte schließlich noch zum ehemaligen Bergwerk "Fürst Leopold", das 2001 stillgelegt wurde. So war ich rechtzeitig wieder am Ausgangspunkt, bevor die große Hitze kam.






Der Wienbach nördlich von Hervest.

Kapelle in Hervest.




















Das nördliche Hervester Bruch





Eine Storchenfamilie



Auf der Beobachtungsplattform für das Storchennest












Das ehemalige Bergwerk "Fürst Leopold"