Samstag, 27. April 2019

Die Haard - zwischen Mutter Wehner und dem Stollenmundloch




8,8 km / 100 Hm.

Sa, 27.04.2019

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Bei leichtem Nieselregen haben wir heute eine gemütliche kleine Runde von knapp 9 Kilometern durch die südliche Haard gedreht.

Auch hier in meinem Lieblingswald hat das intensive Frühlingsgrün endlich Einzug gehalten. Als Ziel hatten wir uns diesmal für das Stollenmundloch in der Nähe des Farnbergs entschieden. Das Steinportal ist zwar nur eine Nachbildung aus den 1990er Jahren, markiert aber dennoch den Punkt eines früheren Braunkohlebergwerks mit dem Namen "Zeche Wald II", das im Jahre 1860 die Zulassung erhielt.

Ob man es glaubt oder nicht, es waren auch heute wieder Pfade dabei, die ich bisher noch nie gegangen war. Und das bei meinem - und jetzt haltet Euch fest - inzwischen 58. Haard-Besuch :-) 





Heute habe ich endlich auch mal Mutter Wehner kennengelernt 🤣🤣🤣
















Bei Müdigkeit hilft Schokolade :-)

da strahlt Wolf wieder :-)



Das Stollenmundloch am sogenannten "Birkentor"











Ich und meine Bäume... 😍



Sonntag, 21. April 2019

Die Niers (3) Von Korschenbroich bis Oedt - Nierssee & Fritzbruch - und weiter nach Kempen




29,8 km / 141 Hm.

So, 21.04.2019

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Heute kann ich von einem weiteren, wundervollen Tag an der Niers berichten. Zwischen Mönchengladbach und Korschenbroich, wo das niederrheinische Flüsschen immer noch schmal ist, wanderte ich zunächst an dessen Westseite entlang. Bei Mönchengladbach-Neuwerk knickt die Niers dann in nordwestliche Richtung ab.

Eine originelle Art für Wanderer, die Niers zu überqueren, bietet sich im Cloerbruch etwa 500 Meter südlich der A 44 mit der kleinen Schwebefähre, die lediglich mit Muskelkraft zu bedienen ist. Hat man wenig später auch die Autobahn überquert, kann man in den Cloerbruchbenden dann auch den Nierssee erahnen, der aber nicht zugänglich ist.

Von hier aus bis Süchteln ist die Niers dann etwa 8 Kilometer begradigt, wo sie gleichzeitig die Grenze zwischen Viersen und Willich markiert. Dafür hat man die Wahl, an welchem Ufer man ihr folgt. Während der Weg auf der westlichen Seite zumindest in Teilen ursprünglicher geblieben und damit für Wanderer interessanter ist, fahren auf der östlichen Seite mehrheitlich Radfahrer.

An der Tönisvorster Straße in Süchteln muss man sich dann vorübergehend von der Niers trennen. Über die alte "Schlufftrasse" kann man ihr dann aber bald noch mal einen Besuch abstatten, bevor sich typisch niederrheinische Wirtschaftswege mit dann wieder an der Niers entlangführenden Pfaden abwechseln.

Nach knapp 23 Kilometern ist man in Oedt, wo der "offizielle" Teil meiner heutigen Niers-Etappe an den Ruinen der Burg Uda endete. Allerdings wanderte ich dann noch weiter bis Kempen, wo die liebe Mama den Tisch gedeckt hatte und ein leckeres Spargelessen auf mich wartete. Nach insgesamt 30 Kilometern dann ein krönender Abschluss!






Auch nördlich von Korschenbroich ist die Niers noch recht schmal



Abtshof in Mönchengladbach

An der "neuen Niers" in Mönchengladbach


Alte Eisenbahnbrücken einer ehemaligen Strecke bei Neersen


Niersüberquerung per Muskelkraft: Eine Schwebefähre bei MG-Cloerbruch




Nierssee in den Cloerbruchbenden




Von Cloerbruch bis Süchteln wurde die Niers auf 8 km begradigt.









St. Konrad-Kapelle in Willich















An der Bahnstrecke zwischen Viersen und Krefeld











Kurz vor Süchteln


Auf der "Schlufftrasse"



Typische Niersbrücke für Fußgänger und Radfahrer




Immer wieder niederrheinische Gehöfte









Auch das Naturschutzgebiet "Fritzbruch" wird durchquert











Der "Parkwächter" bei Oedt





An Burg Uda in Oedt, für heute mein offizielles Etappenziel

von Oedt dann noch weiter bis Kempen...