Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Neanderlandsteig - Doppeletappe 8 + 9: Von Garath über Hilden bis Erkrath

 


31,5 km / 250 Hm.

Do, 28.06.2018

Track




Es war eine glänzende Idee, mal wieder Überstunden abzubauen. So wurde heute dank des tollen Wetters aus der Fortsetzung meines Neanderlandsteig-Projekts gleich eine Doppeletappe. Deshalb entschied ich mich auch für einen frühen Aufbruch.

Vom S-Bahnhof "Garath" aus verlief der Weg zunächst am Schlosspark entlang. Kaum war ich dann aus dem Ortsteil heraus, gab es eine Umleitung über einen eher langweiligen Wirtschaftsweg. Nach einem knappen Kilometer konnte ich aber auf den eigentlichen Weg zurückkehren, der direkt am (derzeit ausgetrockneten) Burbach entlangführte. Schließlich knickte der Weg links ab, erst durch ein schönes Waldgebiet, dann über offenes Gelände an einer Vogelbeobachtungsstation und am Oerkhaussee vorbei. 






Der ausgetrocknete Burbach.









In einer Vogelbeobachtungsstation am Oerkhaussee.


Weiter ging es am Garather Mühlenbach entlang. Die nächsten 1,5 km führten dann durch einen eingezäunten Privatwald, in dem auch Wildschweine ihr Unwesen treiben. Deshalb passiert man beim Verlassen des Gebiets auch ein Drehgitter.

Nach einem kleinen Stück an der Itter entlang überquert man die B 228 und erreicht den Forst Benrath. Ein origineller Anlaufpunkt ist hier das "Waldklassenzimmer". Von hier aus wäre es dann nur noch 1 km bis zum Ziel der 8. Etappe gewesen. Nach nur 13 km war es mir aber noch zu früh aufzuhören, und anstatt mich von hier aus mit dem Bus zur Hildener S-Bahn-Station fahren zu lassen, überquerte ich die Hülsenstraße nur, um meinen Weg im Hasseler Forst fortzusetzen.



Etwa 1,5 km führen auf der Route durch einen eingezäunten Privatwald.





Beim Verlassen des Privatwaldes.


Ein Admiral sonnt sich.





Im "Waldklassenzimmer".



Durch herrliche Wildwiesen folgte ich eine Weile den Bahngleisen und erreichte nach deren Unterquerung das Naturschutzgebiet "Dreiecksweiher" und konnte mir dort die Landschaft auch von einem kleinen Aussichtsturm ansehen. Zwischen Elbsee und Menzelsee waren auf einem kleinen Stück dann ganze Heerscharen von Menschen unterwegs, aber kaum war ich in den nordwärts führenden "Breidenbruch" abgebogen, war ich wieder allein.

Nach einer kleinen Rast von einem schönen Aussichtspunkt auf den Elbsee verlor ich dann trotz der eigentlich guten Beschilderung den Neanderlandsteig aus den Augen und wanderte für eine kurze Zeit durch einen recht unwegsames Waldstück, fand aber die offizielle Strecke bald wieder.


Wildwiese im Hasseler Forst.


Blick über den Elbsee.




Noch ein schöner Aussichtspunkt am Elbsee.







Bis ich den Unterbacher See erreichte, schlängelte sich der  Eselsbach neben mir her. Hier gab es dann einen schönen Uferweg. Anschließend durchquerte ich auf dem "Sieben-Brücken-Weg" mit dem Eller Forst noch ein weiteres sehr sehenswertes Naturschutzgebiet. 




Am Eselsbach.




Der Unterbacher See.




Ist das Dudu? Ach nee, der war ja gelb 


Auf dem Sieben-Brücken-Weg.


Im Forst Eller.




Hinter Unterbach gab es einen kleinen Anstieg. Ab hier folgt man einem alten Römerweg hinauf auf eine Anhöhe, von der aus man eine herrliche Sicht auf die Umgebung hat. Nachdem Erkrath als Etappenziel schon in Sichtweite lag, führte die Route noch einmal nach links ab zum sogenannten "Teufelsloch", einem ehemaligen Sandabbaugebiet. Die tiefen Spuren sind noch gut sichtbar. Dort, wo heute der Weg entlangführt, befand sich früher die Trasse einer Lorenbahn.

Schließlich führt der Weg über die Bahntrasse und dann noch ein wenig an der Düssel entlang, bis ich über die Morper Allee nach gut 30 km den Erkrather S-Bahnhof erreichte. Da habe ich mir das Radler doch verdient :-) 








Der alte Römerweg südlich von Erkrath.





Im "Teufelsloch".


Überquerung der Gleise.



Die Düssel bei Erkrath.

Zufrieden am Ende einer langen Strecke